Die Forschungsstelle Digitale Ökonomie (Digi-Oek.ch) ist eine unabhängige, private Forschungsstelle, ein Netzwerk und eine Plattform, welche die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft sachlich und kritisch beleuchtet. Ausgewählte Beiträge von Fachleuten, Wissenschaft und Forschung sollen diskutiert und Unternehmern, Berufsleuten und einem interessierten Publikum näher gebracht werden.

Digi-Oek.ch soll als Verein mit einer beauftragten Geschäftsstelle konzipiert werden. Das Modell und diese Website sind aber (ständig) in Arbeit und werden falls nötig angepasst.

Durch den vorläufig wenig eingeschränkten, offenen Ansatz, kann sich das Projekt in Richtung Informations-, Austausch-, Analyse-, Recherche-Portal, Netzwerk, Denk­fa­b­rik/Thinktank oder Vermittler zwischen Forschung und Berufspraxis entwickeln. Oder es bildet sich eine Mischform heraus. Oder eben eine klassische Forschungsstelle: was aber könnte das sein?

Schwerpunkte

Ausrichtung auf Schwerpunkte sollen je nach Interesse und Beteiligung möglich sein. Das bringt der (vorläufig) wenig eingeschränkte Ansatz mit sich.

Absehbar sind Themen rund um «Digitalisierung» wie digitale Sicherheitsökonomik, Big Data, Small Data, Smart Data, x Data, Datenökonomik, Data Science, Sicherheit und Privatshäre, Financial Technology, FinTech, Finanztechnologie, E-Health usw. Nebst diesen bekannten Schlagworten gehören stets die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen von (nicht) vorauszusehenden Entwicklungen thematisiert.

Verein

Die Ausgestaltung des Vereins ist noch nicht abgeschlossen. Vorgesehen war (Stand 11.2015), einen gemeinnützigen, politisch unabhängigen Verein aufzubauen, welcher Fachleuten, Forschenden und Interessierten offen steht. Bisher (Stand Winter 2018/2019) können sich Interessierte melden, ohne dass besondere Eintrittshürden für eine Vereinsmitgliedschaft bestünden.

Projektname

Der Arbeitstitel Forschungsstelle Digitale Ökonomie wurde als passend erachtet. Forschungsstelle mag auf den ersten Blick etwas mutig sein. Es scheint, als wäre der Begriff “Forschungsstelle”, der oft auch ausserhalb des Hochschulbereichs zu finden ist, auf deutsch an­ge­mes­sener und bescheidener als beispielsweise “Institut”.

Auf englisch ist Cyber and Digital Economy Research Network vorgeschlagen, also keine wörtliche Übersetzung. Vielmehr wird der Netzwerk-Gedanke hervorgehoben und ein etwas hoch­tö­nender Begriff wie Research Centre, Research Unit o. ä. vermieden.

Als Kürzel wurde Digi-Oek.ch, gleichzeitig eine Kurz-URL, auserwählt, wird aber als verbesserungswürdig erachtet. Vorschläge gerne!

Welcher Begriff könnte in Ihrer Sprache verwendet werden? Ideen für geeignete Übertragungen in eine der Landessprachen (Schweiz) oder andere Sprachen nehmen wir gerne entgegen.

Unabhängigkeit

Wahrung einer hohen Unabhängigkeit ist eines der ganz wichtigen Merkmale dieser Forschungsstelle. Jede Organisation ist gewissermassen abhängig von ihren Mitgliedern oder Mitarbeitenden und deren Ansichten oder Ideen. Da die Initianten dieses Projektes aus unternehmerischen Kreisen stammen, wurde auch schon eine politische Neigung damit verbunden. Die Forschungsstelle bemüht sich um so mehr, keinem Vorurteil zu entsprechen. Digi-Oek.ch ist übrigens parteipolitisch unabhängig und erlaubt keine Beiträge mit Partei-Parolen. Fachliche, sachliche und möglichst fundierte Argumente müssen im Vordergrund stehen. Meinungsbeiträge oder Kommentare müssen als solche erkennbar sein.

Autorinnen und Autoren

Wer einen Text, eine kommentierte Forschungsarbeit oder einen Forschungsbeitrag veröffentlichen möchte, darf sich gerne melden. Ohne Ab- und Rücksprache wird kein Text oder Name veröffentlich.

Die Nennung von Autorinnen und Autoren bei Nachrichten und Analysen ist noch nicht ausdiskutiert und vorläufig nicht ganz befriedigend (un)geregelt: Zurzeit gilt meist Digi-Oek.ch als Autorin oder Autor, wenn diese/r aus dem engeren Digi-Oek.ch-Umkreis stammt. Namensnennung, insbesondere bei eingereichten Texten, ist natürlich möglich, erwünscht oder nötig.

Hintergrund

Einige Unternehmer und Berufsleute aus informationstechnischen Branchen sowie weitere Interessierte diskutieren ab 2005 über die zunehmende Digitalisierung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Bereiche. Sie waren (sind) sich einig, dass zur aufkommenden, sogenannten Digitalisierung noch zuwenig Fakten, aber viele Schlagworte kursier(t)en. Erst 2015 wurde beschlossen, eine einfache Website aufzuschalten. Einer interimistischen Geschäftsstelle soll eine bescheidene, aber selbständige und betont offene Projekt-Entwicklung überlassen werden. Mangels Ressourcen und aus verschiedenen Gründen war eine intensivere Weiterentwicklung bisher nicht möglich (Stand Herbst 2018), ist aber weiterhin vorgesehen.

Finanzierung und Spenden

Idealerweise könnte mit Spenden besser vorwärts gemacht werden oder es könnten einzelne Projekte oder Arbeiten und Recherchen entstehen. Bisher wurden hier noch keine Anstrengungen unternommen. Das ist wohl fast ein Huhn-Ei-Problem: Was kommt zuerst, die Finanzierung oder die (Gratis-) Arbeit? Natürlich kann auf Anfrage gerne ein Konto für Spenden angegeben werden … Wer ferner Ideen zur Weiterentwicklung und zur Finanzierung hat, ist ebenfalls sehr gerne eingeladen, diese mitzuteilen.